| Emil Nolde : Rosen | |||
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| Die Rose | |||
In Äußerungen zu seinen Bildern macht Emil Nolde, der Maler dieser roten und gelben Rosen aus dem Jahre 1907 (Museum Ludwig, ML 76/2759), deutlich, wie die blühende Pracht der Blumen den Maler dazu bewegen kann, diese Schönheit im Bild festzuhalten: |
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Als Vierzigjähriger malte Nolde dieses Rosenbild. Wie man seinem Text weiter entnehmen kann, ging es ihm dabei nicht nur um die bloße Wiedergabe der Farben, er verstand die Blumen auch in einem tieferen Sinn als einem Schicksal unterworfene Lebewesen. Indem er sie malte, hielt er einen Augenblick dieses Schicksals - den Augenblick mit der größten Schönheit - im Bild fest:
Zwei Jahre nach diesem Bild hörte Nolde für längere Zeit auf, die 1906 begonnene Serie von Garten- und Blumenbilder zu malen. In seiner Malerei suchte er eine stärkere Ausdrucksmöglichkeit als es ihm das Thema der Blumen erlaubte:
Die Zitate stammen aus: Emil Nolde, Jahre der Kämpfe, zitiert nach: Emil Nolde, Mein Leben, Köln 1976, S. 133. |
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